Grund und Boden verkauft man nicht! Das war ein Satz, den man früher oft von älteren Leuten hörte. Denn diese Generation hatte einen oder sogar zwei Weltkriege mitgemacht, ebenso die Inflationsjahre, als ein Brot mehrere Milliarden Mark kostete, und die Währungsreform 1948. Viele Menschen verloren dabei ihre ganzen Ersparnisse und erkannten, dass nur die eigene Immobilie oder Edelmetalle als Geldanlage wirklich sicher sind.
Von jüngeren Leuten wurde diese Einstellung oft belächelt. Jeden Tag werden schließlich Häuser gekauft und andere verkauft. Wer erwarb im 21. Jahrhundert noch Silberbesteck, das man dauernd polieren muss, oder legte sich Gold in den Tresor? Niemand! Die jüngere Generation investierte lieber in Aktien, Devisen, festverzinsliche Wertpapiere oder gleich in Termingeschäfte, die eine top Rendite versprachen. Bis die Finanzkrise einsetzte und die Kurse an den Börsen jeden Tag weiter ins Bodenlose fielen. Die Banken mussten gestützt werden und so mancher Aktionär stellte fest, dass seine Geldanlage, die ihm später einen schönen Ruhestand hätte ermöglichen sollen, wertlos geworden war.
Seither investieren die Anleger wieder verstärkt in Edelmetalle oder eine Immobilie. Denn nur Sachwerte sind auch heute noch sicher und inflationsgeschützt. Damit hatten die alten Leute nämlich absolut Recht! Insbesondere auf Gold hat mit Beginn der Krise ein richtiger Ansturm stattgefunden und der Preis wird noch weiter steigen. Denn noch ist kein Ende der unsicheren Finanzlage in Sicht. Im Gegenteil! Die Kurse an den Börsen befinden sich in ständigem Auf und Ab. Wie geht es mit Griechenland und den anderen geschwächten Euroländern weiter? Was wird überhaupt aus dem Euro? Wie entwickelt sich die Inflationsrate?
Die Anleger sind verunsichert von den ständigen Hiobsbotschaften, die kein Laie mehr einzuordnen vermag. Doch so viel ist gewiss: Wer sein Geld inflationsgeschützt anlegen will, sollte rechtzeitig in krisensichere Sachwerte einsteigen. Lassen Sie sich unverbindlich von unseren Experten beraten!
Sparen bedeutet Konsumverzicht und fast jeder ist bereit dazu, mit Blick auf ein größeres Ziel. Das kann eine schöne Reise sein, das Studium der Kinder, eine neue Küche oder ein sorgenfreier Ruhestand. Über Jahre, manchmal Jahrzehnte hinweg, wird so immer mehr Kapital angehäuft. Doch was ist, wenn das mühsam ersparte finanzielle Polster plötzlich nichts mehr wert ist?
Das kann nicht passieren? Leider doch! Blickt man allein auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts, dann gab es gleich mehrere solche Ereignisse, die insbesondere die Menschen mit kleinem und mittlerem Einkommen um ihre Notgroschen brachten: Die Inflation von 1923, der schwarze Freitag von 1929, die Währungsreform im Jahre 1948 usw. Gleich zu Beginn des des 21. Jahrhunderts schreckte die Finanzkrise viele Anleger auf. Genaue Angaben gibt es nicht, doch es wird geschätzt, dass so mancher Kunde über 60 Prozent seines Vermögens verloren hat.
"Die nächste Währungsreform kommt!" prognostizierte FOCUS ONLINE am 8. November 2011 mit Blick auf die Schuldenkrise. Wer also sicher sein will, dass sein Erspartes nicht aufgrund von Währungsschnitten oder der Inflation unwiderbringlich verloren geht, muss in Sachwerte wie Immobilien oder Edelmetalle investieren. Die Rendite ist dabei vielleicht nicht so hoch wie beim Zocken mit Derivaten oder anderen hochspekulativen Geschäften. Dafür wird der Anleger aber bedeutend ruhiger schlafen, weil er weiß, dass seine Rücklagen, für die er lange auf anderes verzichten musste, nicht gefährdet sind.
Dafür gibt es zwei Möglichkeiten. Der Kunde kann zum einen direkt in die Sachwerte einsteigen, also tatsächlich Gold kaufen oder ein Haus. Oder aber er kann in Sachwertanlagen investieren. Dabei handelt es sich um eine Anlage, der immer ein Sachwert zugrunde liegt. Diese bieten sich vor allem bei Objekten an, die den Kontostand des Interessenten deutlich übersteigen, etwa ein millionenschweres Einkaufcenter, ein Bürogebäude, aber auch ein Schiff oder ein Flugzeug. Über einen speziell aufgelegten Fonds kann der Anleger daran Anteile erwerben und Gewinne daraus beziehen.
Sachwertanlagen beruhen also, anders als Geldwertanlagen, nicht nur auf Zahlen auf dem Papier, sondern auf tatsächlich vorhandenen Objekten, deren Wert auch nicht verloren geht. Egal wie sich die Situation an den Börsen entwickeln mag: ein Gebäude bleibt immer ein Gebäude und auch das Flugzeug löst sich nicht in Luft auf.
Voraussagen zu wollen, wie es auf den Finanzmärkten weitergeht, gleicht derzeit dem Lesen im Kaffeesatz. Dennoch muss man kein Hellseher sein, um in Sachen Griechenland nicht allzu optimistisch in die Zukunft zu blicken. "Doch wie erkennt man, ob eine Anlage sicher ist, wie kann man sich vor dem Kauf sogenannter Schrottanleihen schützen?" fragen sich die Menschen beklommen.
Eigentlich nur dadurch, dass man eben in Sachwerte oder Sachwertanlagen investiert. Dass viele Leute dies ebenso sehen, zeigt die gestiegene Nachfrage nach Gold, das in allen Krisenzeiten schon immer die Geldanlage Nummer 1 war, weil es trotz Inflationen und Währungsreformen seinen Wert behielt. Ähnlich ergeht es mit einer Immobilie. Die Rendite für den Besitzer oder Anteilseigner basiert nicht nur auf den Mieteinnahmen, sondern auch auf Wertsteigerungen des Objekts. Fordern Sie hier unverbindlich Informationen an, wie Sie Ihr Geld auch über unsichere Zeiten retten können.
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